Unternehmensgeschichte

Wie alles begann - unsere 170 Jährige Geschichte

Wie alles begann: 1850 - 1929

1850 – Gründung der ersten Huf- und Wagenschmiede
Mit der Gründung der Huf- und Wagenschmiede in Berschlingen, einem kleinen Ort in der Nähe von Ulm, legte Paulus Mayer, ein Vorfahre des heutigen Firmeninhabers Klaus Mayer, den Grundstein für die über 150 jährige Erfolgsgeschichte von Mayer.

1890 – Das Schmiedehandwerk bleibt Familienerbe
Sohn Michael Mayer übernahm 1890 das Erbe des Schmiedehandwerks seines Vaters, während sein Bruder Paulus Mayer in den aktiven Wehrdienst eintrat, um dort seinen geliebten Schmiedeberuf ausüben zu können.

1929 – Übernahme einer weiteren Schmiede in Mergelstetten
Paul Mayer, der Großvater des heutigen Inhabers der Firma Mayer, übernahm im Jahre 1929 in Mergelstetten eine traditionsreiche Schmiede aus dem verwandschaftlichen Besitz der Familie Georg Hitzler. Sein Bruder Georg Mayer übernahm von seinem Vater Michael Mayer den elterliche Schmiedebetrieb in Bissingen und führte ihn von 1938 bis 1973. 

1958 – Herstellung von Zulieferteilen für Land- und Baumschinen
Im Jahre 1958 gründete Georg Mayer, Vater des heutigen Firmeninhabers Klaus Mayer, im elterlichen Betrieb eine Bauschlosserei. Bereits im Gründungsjahr wurde die Produktion von Zulieferteilen für Land- und Baumschinen übernommen und über die Jahre immer weiter ausgebaut.

1960 – Bau der ersten Werkhalle am heutigen Standort in Mergelstetten
Nach den erschwerten ersten Produktionsjahren in Itzelberg und in verschiedenen anderen Werkstätten in Mergelstetten wird im Jahre 1960 die erste Werkhalle unter großem Risiko am heutigen Standort gebaut. Komplette Schweißkonstruktionen für Turmdrehkranen und Landmaschinen gehörten fortan zum Produktionsprogramm. In dem Bestreben das Fertigungsprogramm durch neue Produkte auszuweiten werden wenig später für die Bundeswehr komplette Panzerattrappen gebaut, die dem jungen Unternehmen den Beinamen „Panzer-Mayer“ aufprägten.

1965 – Firma Mayer als Qualitätsbegriff für Schweißkonstruktionen
Aus der reichen Erfahrung dieser Produktion gelingt der Durchbruch zu eigenen Produkten. Maschinenständer in Schweißkunstruktionen für alle Bereiche der deutschen Industrie aus dem Hause Mayer etablierten sich zu einem festen Qualitätsbegriff und machten das Unternehmen über das gesamte Bundesgebiet bekannt. Neben Schweißkonstruktionen schließt sich im Jahr 1965 die mechanische Bearbeitung der im Haus gefertigten Teile an.

Wie alles begann: 1929 - 1965

Wie alles begann: 1967

1967 – Entwicklung der weltweit ersten automatischen Topfmaschine

Georg Mayer erkannte im Jahr 1967, dass die herkömmliche, manuelle Topfbefüllungs- und Pflanzmethode sowohl qualitativ als auch quantitativ nicht mit der gestiegenen Nachfrage mithalten konnte. Zusammen mit den beiden Gärtnermeister Alfred und Herbert Haufe, seinerzeit zwei der führenden Erika- und Azaleenzüchter in Deutschland, entwickelte er die Vision, den Produktionsprozess von Gartenbaubetrieben so einfach und effizient wie möglich zu gestalten. Aufgrund seines Hintergrunds als Maschinenbauer entwickelte er mehrere Prototypen, die den Topfbefüllungsprozess automatisieren sollten. Im Jahr 1967 war es dann endlich soweit und es gelang ihm der Durchbruch. Georg Mayer entwickelte eine Maschine, welche die Erwerbsgartenbaubranche für immer verändern sollte. Mit einem automatischen Bohrmotor ausgerüstet ging das „Modell 68“ als erste automatische Topfmaschine der Welt in die Geschichte ein und hat den Namen Mayer untrennbar mit der Erfindung der Topfmaschine verbunden.

In den folgenden Jahren begann der Siegeszug der automatisierten Topfbefüllung in Deutschland. Mehrere Neuentwicklungen folgten und machten das Unternehmen in Fachkreisen auf der ganzen Welt bekannt und die Produktion aus Heidenheim zu einem Qualitätsbegriff. Vertretungen wurden in allen europäischen Ländern mit guten Marktchancen eröffnet. Zudem folgten Landesvertretungen in Amerika, Kanada, Australien, Neuseeland und Japan. 

Mit 100 Beschäftigten, 8 Millionen DM Umsatz, einer guten Organisation und umsichtigen Management gehörte das Unternehmen Mitte der siebziger Jahre zu den anpassungsfähigen leistungsstarken Betrieben, die eine hoffnungsvolle Zukunft vor sich hatten.


1977 – Moderner Neubau am Standort Mergelstetten
Mit einem modernen 3.000m² Neubau wurde der Firmensitz in Mergelstetten erweitert und damit die Voraussetzungen für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens geschaffen. 

1982/83 – Weitere Ausweitung der Fertigungskapazitäten
Fünf Jahre später wurde mit einem imposanten Neubau der die Fertigungskapazität um weitere 1.500m² erhöhte die Voraussetzungen für das weitere Wachstum des Unternehmens geschaffen.

1990 – Bau einer neuen Fertigungshalle für die mechanische Bearbeitung 1990 erfolgte eine weitere Erweiterung des Standorts. Um dem gestiegenen Bedarfs der mechanischen Bearbeitung gerecht werden zu können wurde eine neue Fertigunghalle mit 700m² Fläche gebaut. Dies sollte zugleich der letzte Bauabschnitt von Georg Mayer werden.

Wie alles begann: 1977-1993

Wie alles begann: 1993-1994


1993 – Georg Mayer stirbt
Mit nur 58 Jahren stirbt Georg Mayer viel zu früh was eine Neustrukturierung des Unternehmens notwendig macht. Sein Sohn Klaus Mayer übernimmt die alleinige gesellschaftsrechtliche Verantwortung und beginnt die Struktur des Unternehmens zu verändern.

1994 – Gründung der 1. Auslandstochtergesellschaft in Kisfalud, Ungarn
Zusammen mit seinem Partner Arpad G. Meszaros gründet Klaus Mayer unter dem Dach der Mayer & Partner OHG im Frühjahr 1994 die 1. Auslandsgesellschaft in Kisfalud Ungarn (nahe Györ).

1994 – Gründung der 2. Auslandstochtergesellschaft in Gyöngyös, Ungarn
Aufbau einer Fertigung von Schaltschränken, Steuerungstechnik, Handhabungstechnik wie Förderbänder etc. Die 2. Auslandsgesellschaft der Mayer & Partner OHG folgt im Herbst 1994.

 


1995 – Neubau einer 2600 m² Lager- & Fertigungshalle in Heidenheim 
Mit dem Neubau zwei neuer Hallen wurde die Lagerung des kompletten Rohmateriales sowie der Logistik in die 2 neuen Hallen mit einer größe von jeweils 1250 m² und 1350 m² konzentriert.

1996 – Aufspaltung der Fa. Mayer GmbH & Co. Apparate- & Maschinenbau

Das erweiterte Leistungsportfolio erforderte im Jahr 1996 eine Neustrukturierung der Organisation. Um noch zielgerichteter die einzelnen Kundengruppen und Anforderungen bedienen zu können, spaltete sich die Firma Mayer GmbH Co. KG Apparate- & Maschinenbau auf in die beiden rechtlich selbstständigen Unternehmen:

  • Mayer GmbH & Co. KG Apparatebau
  • Mayer GmbH & Co. KG Maschinenbau und Verwaltung

Wie alles begann: 1995-1996

Wie alles begann: 1996-1999

1997 – Neubau einer 1500m² Fertigungshallte in Kisfalud
Schnell entwickelte sich der Standort Ungarn immer mehr zu einem Komplettanbieter. Diesem wird mit einem Neubau nach westeuropäischen Gesichtspunkten Rechnung getragen und somit der dortigen Expansion weitere Möglichkeit gegeben. Zusätzlich wird eine neue Laserschneidmaschine Fabrikat Trumpf L 3030 3000 W in Betrieb genommen und so ist es möglich mit modernster Technologie als Blechfertigungsbetrieb aufzutreten.
 
1998/99 – Vermietung von 1200 m² an Voith Turbo Antriebstechnik
Die Vermietung der 1200m² großen Fertigungshalle an Voith Turbo Antriebstechnik markierte den Einstieg in den gewerblichen betriebenen Vermietungsbereich. Durch die gewerbliche Vermietung eines Teils der bestehenden Gebäude an einen weiteren externen Mieter wurden die im Besitz von Klaus Mayer befindlichen Grundstücke und Gebäude in die Firma Mayer BV GmbH & Co. KG Grundstücksverwaltung eingebracht. Hierdurch entstand eine weitere Mayer Gesellschaft.


2000/02 – Neubau zweier Verwaltungsgebäudes
Durch die Ansiedlung der Fa. Dörflinger Bedachungs- und Fassadenbau GmbH & Co. KG wurde ein neues, zentrales repräsentatives Verwaltungsgebäude zur gemeinsamen Nutzung durch die Fa. Dörflinger sowie den Firmen der Mayer Gruppe erstellt. Im Jahr 2002 folgte dann durch die gute Geschäftsentwicklung der Mayer HW & SW Kft. ein weiterer Neubau in Gyöngyös, der die Fertigungskapazität erhöhte und somit die Weichen für eine erfolgreiche weitere Expansion legte.  

2004 – Die Mayer Gruppe setzt sich aus folgenden Firmen zusammen

  • Mayer GmbH & Co. KG Stahl- & Apparatebau
  • Mayer GmbH & Co. KG Maschinenbau und Verwaltung 
  • Mayer BV GmbH & Co. KG Grundstücksverwaltung
  • Mayer & Partner OHG
  • Mayer Ipari és Kereskedelmi Betéti Társaság (BT)
  • Mayer Hardware & Software Kft

Wie alles begann: 2000-2004

Wie alles begann: 2005-2007

2005/06 – Ausbau der mechanischen Bearbeitung
Mit dem Kauf  und Installation einer neuen Fahrständer-Bearbeitungsmaschine der Firma Soraluce wird das Angebot der ökonomischen Lohnfertigung der mechanische Bearbeitung der Mayer GmbH & Co. KG Stahl- & Apparatebau weiter gezielt und kontinuierlich auf- und ausgebaut. 
 
2006/2007 – Neue Investition der Mayer BT in Lasertechnik aus Deutschland
Mit der Investition in zwei neue Lasers der Firma Trumpf GmbH & Co. KG wurde der Produktionsstandort in Ungarn zusätzlich ausgebaut. Ab November 2007 sind somit 2 Trumpf Laserschneidmaschinen TC 3030 mit 3200 Watt Laserleistung sowie 1 Trumpf Laserschneidmaschine TC 3030 mit 4000 Watt Laserleistung im Einsatz. Mit seiner Leistung von 4000 Watt ist der neue TRUMPF TLF Laser mehr als zehntausendfach rund um die Welt im Einsatz und maßgebend in punkto Qualität und Zuverlässigkeit.

2007 – Aufteilung Deutschlands in vier Kundencenter
Im Rahmen der Umstrukturierung der Verkaufs- und Servicegebiete der Mayer Maschinenbau & Verwaltung werden in Deutschland im Jahr 2007 vier Kundencenter Nord, Süd, West und Ost eingerichtet. 

2010 – Gründung der Mayer Holding GmbH & Co. KG
Mit Wirkung zum 01. Januar 2010 wurde die Mayer Holding GmbH & Co. KG gegründet. Der Gesellschafter Geschäftsführer der Mayer Group, Herr Klaus Mayer, wird in der Mayer Holding alle seine Unternehmensbeteiligungen bündeln. Dieser Holding wird ein Unternehmensbeirat mit drei namhaften Unternehmerpersönlichkeiten zur Seite stehen.

2010 – Die Mayer Group geht auch in der Ökologie neue Wege
Im gleichen Jahr ging am Hauptstandort in Heidenheim eine neue Photovoltaik-Anlage mit 227,68 kwp in Betrieb. Die ökologische Zukunftsinvestition in Höhe von 700.000€ wurde als aktiver Beitrag zum Umweltschutz und zur Einsparung von CO2 vorgenommen. Hiermit konnte nahezu der komplette Energiebedarf des Standorts über regenerative Energie abgedeckt werden. Die Lieferung und Installation erfolgte durch die Firma Palme Solar GmbH aus Herbrechtingen.

Wie alles begann: 2007-20010

Wie alles begann: 2017-2018

2017/18 – Neugestaltung der Bürogebäude
Im Jahr 2017/2018 wurde es Zeit für eine Neugestaltung der Büroräumlichkeiten. Eine wachsende Belegschaft erforderte ein neues Bürokonzept. Für die Neugestaltung der Büro- und Besprechungsräume am Standort Heidenheim wurde die Zebrano GmbH aus Günzburg beauftragt. Die Verwendung und Verbindung der Materialien Holz, Beton und Glas schafften eine wohnliche Atmosphäre, welche zugleich durch ein funktionales Bürokonzept überzeugt.
2018/19 – Ausbau der Photovoltaikanlage am Standort Heidenheim
Seit 2010 bedecken Solarzellen bereits die komplette Dachfläche des Fabrik- und Bürogebäudes in Heidenheim. Mit einer sogenannten Energiefassade, also eine großflächige Wanderverkleidung aus Solarpanelen, wurden die bestehenden Möglichkeiten genutzt um die Erzeugung von regenerativen Energien am Standort Heidenheim weiter auszubauen. Heute beträgt die installierte PV-Leistung stolze 665 kWp.  Dies ermöglicht eine Abdeckung können somit ca. 60% des eigenen Strombedarfs abdecken. Um den Energieverbrauch weiter zu senken wurden sämtliche Leuchtmittel in der Fertigung durch LED-Leuchten ersetzt, um einereseits den Stromverbrauch weiter zu senken und einen weiteren Schritt in Richtung einer nachhaltigen Energieversorgung zu gehen.
 

Wie alles begann: 2018-2019

Wie alles begann: 2019

2019 – Die Mayer Stahl- & Apparatebau wird zum Komplettanbieter
Der Fokus auf Innovationen und einem modernen Maschinenpark ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensführung gewesen. Mit der Inbetriebnahme des neuen BIMATEC SORALUCE Fahrständer Fräs- und Bohrcenters FS 18000 wurden die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gelegt und das Leistungsspektrum vergrößert. Großbauteile bis zu 50 Tonnen die eine hohe Genauigkeit in der Bearbeitung erfordern, können nun mit hoher Präzision bearbeitet werden. 
Zudem wurde mit dem Umbau und der Vermietung einer Messhalle an die Firma Bometric aus Augsburg und der Installation einer Großportalmessmaschine der Firma Zeiss, das Kompetenzfeld am Standort Heidenheim erweitert um Kunden fortan Komplettlösungen von der Beratung über die Fertigung bis hin zur Qualitätskontrolle und Auslieferung aus einer Hand bieten zu können.
2019 – Neueröffnung des Mayer Kundencenter West in Kevelaer

Um noch zielgerichteter und schneller unsere Kunden am Niederrhein, in Belgien und in den Niederlanden unterstützen zu können wurde, im Jahr 2019 das neue Mayer Kundencenter West in Kevelaer eröffnet. Unter neuer Leitung und einem größeren Team ermöglicht dieser Schritt eine engere Betreuung unserer Kunden sowie eine schnellere Reaktionszeit bei der Anfrage von Serviceaufträgen und Ersatzteilbestellungen.

Wie alles begann: 2019- Heute

Team Kundencenter West

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